Express Boxer Nothilfe

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Wir suchen ein Zuhause
Stand: 27.02.21
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Maja – Hündin – 6,5 Jahre
27.02.21


Maja – Hündin – 6,5 Jahre


Maja ist eine bildschöne Boxer-Hündin – klein und zierlich mit ca. 24 kg Gewicht.

Maja hat nach vielen glücklichen Jahren ihre bisherige Familie durch einen Schicksalsschlag verloren und kam in unsere Betreuung.

Die Hündin hat dort ein ruhiges und geregeltes Leben geführt in ländlicher Umgebung und in einem grossen Garten.

Daher hat Maja vieles nicht kennengelernt und kann mit fremden Situationen, die für sie zu Stress führen, nicht gut umgehen.

Vermutlich hatte Maja auch nur wenig Kontakt zu Artgenossen. Hier im Boxerhof zeigt sie sich gegenüber Artgenossen recht entspannt.

Beim Spaziergang  entscheidet sie nach eigenem Gusto, wer ihr sympathisch ist und wer nicht.

Ihre Menschen liebt Maja über alles, ist anhänglich und sehr verschmust. Hier nimmt sie ihre Aufgabe als Beschützerin der Familie schon ernst.

Ansonsten ist Maja gut erzogen und geht brav an der Leine. Im Auto ist sie gern dabei und ein angenehmer Beifahrer. Nach der Eingewöhnung kann die Hündin auch eine angemessene Zeit allein bleiben.

Wir suchen für Maja ein ähnliches Zuhause wie zuvor -  bei liebevollen und rasseerfahrenen Boxerfreunden mit Haus und einem möglichst grossen – unbedingt eingezäunten – Garten in ländlicher Umgebung.

Der Haushalt sollte einen ruhigen Tagesablauf haben, in dem Maja Einzelhund sein kann und keine anderen Tiere leben.









Kontakt:
Nordrhein-Westfalen
Ute Laue
Tel: 05221 / 6 43 20







oder




Kontakt:
Nordrhein-Westfalen
Manuela Büscher
Boxerhof Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 - 15 60 7 50
mobil: 0162 - 89 71 4 83






Amy – Hündin – 6 Jahre
17.02.21


Amy – Hündin – 6 Jahre

Die zarte Boxerhündin Amy ist unser neuer Sorgenboxer.

Beim Lesen der Notfallmeldung erfasste uns Entsetzen und Hilfslosigkeit zugleich, es drängte sich die Frage auf, ob wir in der Lage sind dem armen Seelchen zu helfen.

Die Antwort gaben wir uns umgehend, ja wir müssen Amy helfen. Den Kreis unserer Sorgenboxer zu vergrößern, ist uns nur möglich weil wir unsere Mitglieder und Boxerfreunde hinter uns wissen und berechtigte Hoffnung hegen, dass ihr uns auch bei Amy unterstützt.

An dieser Stelle auch gleich ein großes Danke an Samira und ihrem Team, die Hundeschule und Trainingspension "Pfoten-Chaoten" ist nun Amys Zuhause auf Zeit.

Bei der Abgabe wurden uns Amys bisherige Lebensstationen geschildert.

Amy kam als Welpe für ca. 4 Jahre in ihre erste Familie. Die kleine Hündin wurde dort über Jahre geschlagen, worauf sich ihre extreme Angst und Abneigung gegenüber Männern begründet.

Im Anschluss lebte Amy bei einer jungen Frau, die leider selber ein äußerst ängstlicher Mensch ist. Ihr neues Frauchen war völlig überfordert mit der traumatisierten Hündin, konnte Amy keinerlei Stütze sein. Amy hatte so keine Chance das Erlebte zu verarbeiten. Mit guten Absichten wurde Amy von ihrem nächsten Frauchen übernommen. Hier zeigte sich leider bereits nach einem Tag, das Zusammenleben mit den bereits im Haushalt befindlichen Hunden war nicht möglich. Amy wurde uns innerhalb der Wohnung
als sehr verschmust und liebebedürftig beschrieben, außerhalb wurde Amy mit Maulkorb geführt.

Nun ist Amy bei uns. Amy hat das Erlebte zum Angsthund gemacht. Zum Selbstschutz hat Amy das Verhalten entwickelt, lieber attackieren, als selber verletzt werden. Daher ist beim Kennenlernen der Maulkorb sehr hilfreich. Derzeit ist Amy von dem neuen Umfeld völlig überwältigt. Attacken gibt es keine, sie ist ganz still und macht sich am liebsten ganz klein und möchte gar nicht auffallen. Ihre  Betreuerinnen dürfen Amy schon anfassen und streicheln, ihr Maulkorb, Geschirr etc. anlegen. Bei jeder neuen Person zittert die Kleine wie Espenlaub und möchte sich am liebsten unter den Fußboden verkriechen.

Ein Anblick, der uns das Herz zerreißt. Wir müssen Amy nun erstmal Zeit zum Ankommen geben, um einschätzen zu können, welche spezielle Trainingsmaßnahmen Amy den Weg zurück ins Leben bereiten können.

Natürlich werden wir über ihren Fortschritt berichten.

Amy ist unser neuer Sorgenboxer.




Kontakt:
Neue Bundesländer
Annett List
Tel: 03908-590795









Angel – Hündin – 2 Jahre
02.02.21


Angel – Hündin – 2 Jahre

Auch uns hat das Erlebte der kleinen Angel tief berührt und so möchten wir sehr gerne Vermittlungshilfe leisten, damit die kleine Boxermaus schnell ihre Familie findet, die sie ihr ganzes restliches Leben lieben und behüten.

Bei ihren tollen Betreuern vom Tierschutzverein Demmin ist Angel zwar bestens aufgehoben, sie hat sich super erholt und genießt ihr Leben. Aber nun ist es an der Zeit, in ihr eigenes Zuhause zu ziehen.

Angels Wunde heilt, die Fäden sind gezogen und die Haare können wieder über die schlimme Wunde wachsen.

Angel ist zu Menschen einfach ein Schatz, im Haus sehr liebebedürftig und verschmust.

Kleine Hunde allerdings mag Angel gar nicht. Hunde in Ihre Größe sind in Ordnung, die werden auch zum Spielen aufgefordert. Ein netter Boxerrüde in ihrem Zuhause wäre eventuell vorstellbar. Das Leben als Einzelprinzessin würde Angel jedoch auch liebend gerne genießen.

Ihr Verhalten an der Leine ist noch etwas ausbaufähig, da braucht Angel souveräne und erfahrene Boxerleute an ihrer Seite, die konsequent die Führung übernehmen. Die richtigen Menschen können mit viel Liebe und Geduld das Verhalten sicher korrigieren.

Wenn man liest, wie ihre Betreuer die Übernahme der zweijährigen Boxerhündin und die sofort notwendige medizinische Versorgung beschreiben, kann man nur erahnen, was die Maus erleiden musste.

"Eine aufmerksame Nachbarin berichtete uns von den derzeitig schlimmen Umständen, in der die junge Hündin leben muss. Sie berichtet uns, dass die Hündin gemeinsam mit ihren Welpen in einer Art Garage lebt, die völlig verdreckt und feucht ist.

Als wir dort eintrafen, fanden wir die junge Hündin in einem sehr schlechten Zustand, zusammen mit nur noch einem Welpen. Die anderen seien laut Besitzer bereits verschenkt worden. Die junge Hündin hatte Durchfall und erbrach aufgrund des schlechten Futters. Zudem war sie stark aufgebläht. Auch ihre Zitzen waren geschwollen und entzündet. An der Seite hatte sie eine Wunde, die geschwollen und eitrig war, was der Besitzer damit begründete, dass sie durch einen Dornenbusch lief. Der Boden der Garage war mit Kot und Urin durchtränkt und es stank erbärmlich. Beide Hunde zitterten vor Kälte. Da kurz vor uns das Veterinäramt da war, hofften wir auf einen Aufruf, dass die Hündin eingezogen wird und wir sie abholen können. Doch es passierte leider nichts.

Mit viel Überredungskraft und mit Hilfe der Nachbarn konnten wir den Besitzer dazu bringen, die Hündin abzugeben. Leider war da auch der letzte Welpe schon verschenkt worden.

Wir fuhren mit der 2-jährigen Angel sofort zur Tierklinik. Dort wurde sie unter Antibiose gesetzt und wenige Tage später operiert. Das eitrige, faustgroße Material haben wir untersuchen lassen. Es ist zum Glück kein Tumor, sondern ein über einen langen Zeitraum unbehandelter Abszess, der eitrig und entzündet war. Jetzt kann die Wunde heilen und Angel kann sich in einer warmen und sauberen Umgebung erholen.

Inzwischen ist Angels Wunde heil und jetzt suchen wir das passende Zuhause für sie."




Kontakt:
Neue Bundesländer
Annett List
Tel: 03908-590795









Ritchie - Rüde - 10 Jahre - kastriert
02.01.21


Ritchie - Rüde - 10 Jahre - kastriert

Langjährige  Mitglieder unseres Vereins haben uns auf Ritchie aufmerksam gemacht,  der unverständlicherweise schon seit Februar 2020 aufgrund Trennung  seiner damaligen Menschein im Tierheim Ingolstadt (Bayern) sitzt.

Nur  zu gerne haben wir unsere Unterstützung angeboten, um Ritchie aus  seiner Misere zu befreien und ihm zu einem neuen, lieben Zuhause zu  verhelfen.

Der 10-jährige Ritchie ist für sein Alter noch recht fit und geht gerne spazieren.

Ritchie  mag Kinder und ist auch mit Artgenossen in der Regel gut verträglich.  Er fährt gerne im Auto mit und kann auch mal ein paar Stunden alleine  bleiben.

Ritchie ist sehr verschmust und würde ein gemütliches Zuhause lieben.

Wer gibt dem lieben Kerl ein neues Zuhause, in dem er seinen Lebensabend gemeinsam mit seinen Menschen so richtig genießen kann?








Kontakt:
Bayern / Thüringen
Erni Hebling
Tel: 09721/61048







Dira – Hündin – 10 Jahre
21.12.20


Dira – Hündin – 10 Jahre


Dira ist eine in Ehren ergraute Boxer-Hündin von 10 Jahren.

In den meisten Jahren ihres bisherigen Boxer-Lebens hat diese Hündin kaum Liebe, Zuwendung und Fürsorge erfahren.

Vor ca. 2 Jahren kam Dira in unsere Betreuung und wir hatten das grosse Glück, dass unser Mitglied Annegret N.-B. und ihr Ehemann aus dem Münsterland ihr Herz für Dira öffneten und Annegret mit viel Verständnis, Geduld und Zuwendung die seelischen Defizite von Dira mildern konnte.

Dira ist in diesem Zuhause wieder fröhlich und lustig geworden. Sie liebt ihre Menschen über alles.

Leider ist Annegret nun plötzlich schwer erkrankt und die weitere Betreuung von Dira kann nicht mehr gewährleistet werden. Daher suchen wir nun für Dira erneut Menschen, die bereit sind, dieser Seniorin ein neues endgültiges Zuhause zu geben.

Aufgrund ihrer Vergangenheit ist Dira in ihrem Verhalten schon als „speziell“ zu bezeichnen.

Sie bleibt nicht gerne für eine längere Zeit alleine Zuhause – im Auto ist sie gerne dabei und wartet dort auch gerne auf ihre Menschen. Artgenossen braucht sie aber nicht, um glücklich zu sein. Daher sollte Dira im neuen Zuhause Einzelhündin sein.

Mit Leckerchen lässt sie sich jedoch gut an Artgenossen vorbei führen. Fremde Besucher, insbesondere Männer, muss sie erst kennenlernen, um sich mit ihnen dann anzufreunden. Dira ist in einem altersbedingten guten gesundheitlichen Zustand.

Die Hündin lebt derzeit noch in der Abgeber-Familie im Münsterland.








Kontakt:
Nordrhein-Westfalen
Ute Laue
Tel: 05221 / 6 43 20







oder




Kontakt:
Nordrhein-Westfalen
Manuela Büscher
Boxerhof Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 - 15 60 7 50
mobil: 0162 - 89 71 4 83






Sam/Daisy – Französische Bulldogge Rüde/Hündin 7 Jahre
Daisy nach der OP
Daisy nach der OP
Daisy nach der OP
Daisy nach der OP
18.12.20

Daisy – Hündin – Französische Bulldogge – 7 Jahre
Sam – bereits vermittelt

Update: 24.02.2021

Unser kleine fröhliche Daisy hatte am 12. Januar 21 ihre Brachyhales-Syndrom OP und gleichzeitig wurde sie auch kastriert. Diese umfangreiche OP hat Daisy super gut überstanden und geniesst ihre neu gewonnene Lebensqualität.

Leider wartet Daisy immer noch auf das richtige Zuhause und auf "ihre" Menschen.

Bei uns im Boxerhof geniesst die Hündin es,  die volle Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter zu bekommen. Daisy schliesst alle Menschen in ihr kleines Herz, egal, ob diese gross oder klein sind.

Die kleine selbstbewusste Hundedame möchte in ihrem Zuhause "Einzelprinzessin" und das ist auch die Voraussetzung für eine Vermittlung.

Katzen und andere Kleintiere sollten nicht zum Haushalt gehören. Im Auto ist Daisy gern dabei und eine angenehmer Beifahrerin.

Daisy ist jetzt fit und agil. Sie geht sehr gern spazieren und geniesst die täglichen neuen Entdeckungen.

Eine richtig gute Laune-Hündin wartet sehnsüchtig auf einen Sofaplatz bei lieben Bulli-Freunden.

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Update: 18.01.2021

Am 12. Januar 2021 hatte unsere kleine Daisy ihren Operations-Termin.

Sie  litt extrem unter dem Brachialsyndrom und das Atmen fiel ihr ständig  schwer. Eine Operation war daher unumgänglich. Es war keine einfache  Operation, wie uns der Arzt anschliessend mitteilte. Daisy`s Gaumensegel  war regelrecht deformiert und extrem verdickt. Ausserdem haben wir  Daisy kastrieren lassen, um ihr eine weitere Narkose zu ersparen. Die  Operation ist gut verlaufen.

In den nächsten Tagen musste Daisy erst einmal die OP und ihre Nachwirkungen verkraften.

Die  tapfere Daisy hat sich nicht unterkriegen lassen und alles gut  überstanden und die Kastrationsnarbe ist bereits gut verheilt.

Bereits  gleich nach der OP haben wir festgestellt, dass Daisy deutlich freier  atmen kann. Die Hündin zeigt ebenso sehr viel mehr Lebensfreude und ist  viel aktiver als jemals bei uns zuvor.

Nun kann die kleine Bulldogge Daisy in ein neues Leben starten.

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Wieder sind zwei bedauernswerte Seelen  zu uns gekommen, deren Schicksal uns zutiefst fassungslos machte. Der  Hilferuf eines befreundeten Tierheims aus unserer näheren Umgebung war  Anlass, Sam und Daisy in unsere Obhut zu nehmen.

Diese beiden Franzosen lebten mit vier weiteren Hunden - fast völlig auf sich gestellt - in einem verdreckten Stall.

Über  viele Jahre lebten alle Hunde in diesen üblen Zuständen und lagen in  ihren Verschlägen überwiegend auf dem nackten Beton – nicht einmal Stroh  stand zur Verfügung. Sie wurden dazu missbraucht, laufend für Nachwuchs  zu sorgen, um mit den Welpen Geld zu beschaffen. Es war völlig  gleichgültig, ob ein Hund krank war, Schmerzen hatte oder aufgrund  seiner Erkrankung keine Welpen hätte bekommen dürfen.

Wie  z.B. die kleine Daisy, die extrem unter dem "Brachyhales Syndrom"  leidet und jeder Atemzug ihr unendlich schwer fällt. (siehe Video).

Es  ist ganz dringend erforderlich, dass bei Daisy schnellstens die  notwendige Operation durchgeführt wird (u.a. Kürzen des Gaumensegels,  Weiten der Nasenlöcher), um ihr diese Qualen zu nehmen. Wenn möglich,  sollte im Zuge der OP auch die Kastration erfolgen. Wir haben nun den  OP-Termin für den 12. Januar 2021 vereinbaren können.

Der  liebe Sam wird, ebenfalls wie Daisy, in der kommenden Woche in der  Tierklinik vorgestellt. Uns fiel auf, dass Sam nicht richtig sehen kann.  Die Augenuntersuchung hat ergeben, dass Sam nur noch eingeschränkt (40  %) sehen kann. Ursache sind viele kleine abgeheilte Hornhautdefekte.  Daher bekommt er nun täglich und dauerhaft Augensalbe und Tropfen.

Beide Hunde sind ausgesprochen lieb und genießen jeden menschlichen Kontakt.

Die  warmen Kuschelkörbchen werden nur ungerne verlassen und sind für sie  derzeit – natürlich neben dem leckeren Futter – das absolut  Wunderbarste.

Wir  müssen davon ausgehen, dass die Untersuchungen und die notwendige  Operation recht umfangreich und kostenintensiv sein werden. Wir werden  alles tun, damit es diesen beiden Hunden wieder gut gehen wird.

Sam und Daisy werden auch getrennt vermittelt.

Daisy sollte einen Einzelplatz bekommen, da sie nicht so gut verträglich mit anderen Hunden ist.

Sam  darf gerne zu einer netten und ruhigen Hündin. Beide müssen das  "Stubenrein" noch üben. Sie kennen keine Leine und kein Gassi gehen...  Hier bedarf es noch der Übung im neuen Zuhause.

Katzen mögen beide eher zum Fressen gerne und sollten nicht im neuen Zuhause leben.

Wir  suchen für beide Hunde daher Menschen, die zumindest in der  Anfangsphase Zuhause sind und sich intensiv um den jeweiligen Schützling  kümmern können.








Kontakt:
Nordrhein-Westfalen
Ute Laue
Tel: 05221 / 6 43 20







oder




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Nordrhein-Westfalen
Manuela Büscher
Boxerhof Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 - 15 60 7 50
mobil: 0162 - 89 71 4 83






Odin – Rüde – 1 Jahr 10 Monate - taub
10.12.20


Odin – Rüde – 1 Jahr 10 Monate - taub

Update: 28.02.2021

Unser Odin ist traurig, er möchte so gern sein kleines Herz verschenken, lest selbst.

Mein Name ist Odin, ich bin ein weißer Boxerjunge und ich bin taub.

Taub – ja und nun ?

Bin ich nun ein Boxer mit Behinderung? Oder ein Hund mit Handicap? Oder noch schlimmer ein Problemhund, praktisch ein tauber Problemhund, ein tauber Hund mit Vergangenheit, da ich die ersten 2 Jahre meines Lebens kein behütetes Leben führen durfte? Weil ich kein warmes Bett hatte, keine Liebe erfahren durfte und hungern musste, das habe ich mir nicht ausgesucht.

Nicht wegen meiner Taubheit, sondern wegen meiner Vergangenheit wurde ich zum Sorgenboxer, das möchte ich nicht mehr sein. In meiner Pension habe ich schon den schönen Namen „Schmusebär“ bekommen.

Aber es ist egal wie sehr ich mich anstrenge, wie sehr ich trainiere, mein durch Menschen gemachtes Trauma zu besiegen, mich möchte niemand so recht kennen lernen. Dabei weiß ich schon ganz genau, dass ich nicht mehr Hunger leider muss, das ich warten muss, bis mein Essen an seinem Platz steht. Ihr müsst nur immer für mich da sein, dann habe ich mein Trauma irgendwann ganz vergessen. Vielleicht ist meine Taubheit euer Problem?

Wenn ihr mit mir durchs Leben geht, dann erfahrt ihr, das man auch mit den Augen und der Nase „hören“ kann, das auch taube Ohren gekrault werden wollen und das auch ich ganz viel Liebe zu geben habe. Das meine tauben Ohren mich nicht am Schmusen, Spielen,Toben und Lernen hindern. Ich verspreche euch, ihr werdet meine Taubheit vergessen und ganz normal mit mir reden und ich werde euch verstehen. Auch zaubere ich euch schöne weiße Haare und Sabber auf eure neue Hose.

Ich bin halt ein Boxer, mit ganz besonderen Öhrchen...
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Update: 21.02.2021

Weitere  4 Wochen sind nun vergangen, in denen unser Odin ganz fleißig trainiert  hat und wir uns so sehr über das Erreichte freuen.

Es  ist an der Zeit, dass der kleine Mann seine Familie findet und wir sind  froh, dass wir unsere Anforderungen an Odins Zuhause in einem wichtigen  Punkt neu bewerten können.

Struktur  und konsequente Fortführung des Trainings in Bezug auf Nahrung ist  weiter notwendig, jedoch kann Odin nun direkt ins Haus umziehen.

Wir  wünschen uns für Odin souveräne und erfahrene Boxerleute, die den  Kleinen in Ruhe kennen lernen möchten und seiner Taubheit keine  Bedeutung beimessen.

In  die Kamera wollte Odin heute nicht schauen, aber was macht das schon,  wir sind einfach froh, wenn der Kleine entspannt durch die Gegend  schnüffelt.
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Update: 24.01.2021

Unserem  kleinen Sorgenboxer Odin kommt in ganz kleinen Schritten zum  Bewusstsein, dass er sich keine Sorgen mehr machen muss, er lernt zu  vertrauen.

Die  erste Zeit wollte Odin sein warmes Zimmer nur sehr kurz verlassen, nun  werden seine Runden immer länger, selbst wenn es draußen kalt ist und  ein wenig Schnee liegt.

Er  weiß nun, dass Spielen und Kuscheln toll ist und zudem kommt auch das  ganz "normale" Boxerkind zum Vorschein, man klaut gerne Holz das gerade  aufgestapelt werden soll oder man betätigt sich auch gern mal beim  Tiefbau.

Alle  Aktivitäten werden jedoch sofort unterbrochen nähert sich  Pflegefrauchen Beate dieser einen Tür. Odin weiß, nun ist Essenszeit und  dies ist noch immer das absolut Wichtigste. Nach weiteren Wochen  Training sind wir sehr froh über die doch recht gute Atmosphäre während  der Futtergabe, da sich Odin stetig weiter entspannt.

Ein Anfang ist gemacht und wir sind positiv für Odins Zukunft gestimmt.

Damit  unser Kleiner noch ein wenig mehr auf die Rippen bekommt, kann sein  Napf nun mit sehr hochwertigen Futter gefüllt werden. Dies ist möglich  dank unserer lieben Mitglieder Anke und Armin, mit ihrer tauben weißen  Boxerdame Freya und ihrem Kumpel, Boxer Hugo.

Das  Herz auf dem rechten Fleck, waren sie von Odins Geschichte so  ergriffen, dass sie für Odin eine Futterpatenschaft übernommen haben und  dem nicht genug Odin mit einem wunderbaren Halsband, Geschirr, Leine  Set und mit Bällen bedacht haben.

Von Herzen Danke für eure großartige Unterstützung, ohne Menschen wie euch, wäre Manches nicht möglich.

Boxerleute,  die denken sie könnten unserem Odin gerecht werden und ihm genau das  Zuhause bieten, das der Kleine braucht, sich jedoch nicht sicher sind  oder Fragen haben, sollten keine Scheu haben sich zu melden. Wir nehmen  uns sehr gerne die Zeit.
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Update: 02.01.21

Odin ist nun unser neuer Sorgenboxer.

Bereits  bei der Aufnahme von Odin war uns bewusst, dass der kleine Boxerjunge  während seiner Welpen- und Junghundezeit oftmals Hunger leiden musste  und Essen ein sehr heikles Thema ist. Wir stellten uns von Beginn an  darauf ein, analysierten Odin genau und arbeiten täglich intensiv mit  ihm. Da generell der Zugang zu Nahrung und Ablauf der Fütterung in der  Hundepension sehr strukturiert ist, stellten sich erste positive  Veränderungen ein.

Nun  müssen wir jedoch sagen, dass Odin aufgrund der schlechten  Vergangenheit regelrecht traumatisiert ist und er in Bezug auf Nahrung  eine wirklich äußerst geringe Toleranzschwelle hat. Sobald Odin den  Verdacht auf Essen hat, legt sich ein Schalter in seinem kleinen  Köpfchen um und er reagiert unberechenbar.

Ein  Leben innerhalb des Hauses, umgeben von Nahrungsmitteln jeglicher Art,  ist derzeit undenkbar und kann von uns nicht verantwortet werden.

Außerhalb der Reichweite von Nahrung ist Odin ein junger Boxer, den man leiten kann.

Menschen  begegnet er neutral, er lernt langsam, wie toll streicheln und spielen  sein kann. In Ruhe in seinem weichen Körbchen im Warmen zu schlafen, ist  für ihn das Größte. Für einen ehemals obdachlosen Boxer, bedeutet dies  bereits das Paradies.

Odin ist soweit angekommen, dass seine Taubheit in nicht vom Tiefschlaf abhält.

Odins  Pensionseltern haben sich der Therapie von Hunden mit  Verhaltensauffälligkeiten und Resozialisierung von Problemhunden  verschrieben, so ist Odin sehr gut aufgehoben.

Wir  möchten Odin jedoch gerne die Chance auf ein glückliches Boxerleben im  eigenen Zuhause ermöglichen. Daher suchen wir Boxerleute die bereit sind  Voraussetzungen zu schaffen, damit Odin auch jetzt schon in sein neues  Zuhaue umziehen kann.

Odin  bekäme sein eigenes, separates, warmes Reich, ohne Zugang zum Haus,  aber natürlich emotional trotzdem ganz nah dran an seinen Leuten.

Seine  Leute müssten bereit sein, konsequent die Regeln bezüglich Umgang mit  Nahrung einzuhalten, um nicht aus falsch verstandener Liebe, sich oder  Odin zu schaden.

Odin möchte ländlich mit eingezäunten Garten wohnen.

Zu seinem Haushalt sollten keine Kinder und keine Katzen gehören.

Odin  muss noch viel nachholen und möchte noch viel lernen, zudem machen Odin  unbekannte Dinge Angst und stressen den Kleinen sehr, daher müssen  seine Leute bereit sein Odin alle Zeit der Welt zu geben.

Seine Leute sollten zudem keine Scheu vor seiner Taubheit haben.

Selbstverständlich geben wir in allen Fragen kompetente Hilfestellung und Begleitung.

Die  Dauer des Aufenthaltes in unserer Partnerpension in Brandenburg (PLZ  Raum 147...), sowie die Trainingsmaßnahmen sind momentan zeitlich nicht  absehbar, daher würde es uns sehr helfen wenn wir liebe Paten/Spender  für Odin gewinnen könnten.

Odin ist mittlerweile zum Sorgenboxer geworden.

hier geht's zu unserem Online Spenden-Formular

hier geht's zu unserem Online Patenschafts-Formular


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10.12.20

Wir  können nur erahnen, was der kleine Odin in seinem jungen Alter bereits  alles erleben musste. Aber wir wissen, was Odin die Zukunft bringt: ein  Leben mit ganz viel Liebe in Sicherheit und Geborgenheit.

Odin  war bis vor wenigen Wochen ein obdachloses Boxerkind, er musste auf der  Straße leben, ohne ein warmes weiches Bettchen, ohne ausreichend  Nahrung und ganz sicher ohne wirkliche menschliche Fürsorge. Ganz im  Gegenteil, es ist anzunehmen, wenn Odin aufgrund seiner Taubheit teils nicht reagierte, wurde er darauf mehr als grob gemaßregelt.

Odin  konnte es nicht fassen, dass man im Haus in einem kuschligen Bettchen  schlafen darf. Seine Nahrung konnte Odin zuerst nur mit einem steten  Seitenblick verschlingen. Immer ausreichend Nahrung und Wasser, welches  man zudem genüsslich aus einem Napf zu sich nimmt, dies war dem Kleinem völlig fremd.

Da  sein Leben bislang vom Hunger geprägt war, ist Essen ein heikles Thema,  welches es zu verteidigen gilt. Mit Ruhe und Konzentration kann man  Odin aber sogar schon mit der Hand eine Kaustange geben. Einfach so  Leckerlies in der Hosentasche sind halt tabu.

Odin  kannte es nicht an der Leine zu laufen, worauf er aus Unsicherheit nur  mit Aggressionen antworten konnte. Eine mit laufende Hündin hat ihm  gezeigt,dass eine Leine nichts Schlimmes ist. Auch Menschen die einfach  nur lieb sind, ist eine völlig neue Erfahrung für den Kleinen. Nun  möchte er aber gerne bei den lieben  Menschen nah dran sein, alleine in  seinem Zimmer ist er gar nicht gerne.

Neue  Situationen machen Odin Angst und stressen den Kleinen sehr, daher muss  in aller Ruhe weiter mit Odin gearbeitet werden. Aber wir sind guter  Dinge, dass auch Odin seine Familie findet, die bereit ist mit ihm durch  Leben zu gehen.

Zu  der kleinen Besonderheit "taub" möchte ich nur sagen, als Handicap  sehen das nur wir Menschen. Bevor ich / wir unvergessliche Jahre mit  unserer tauben weißen Zaubermaus Emma verbringen durften, hatte ich da  auch meine Bedenken.

Aber  ich habe damals schon schnell festgestellt, man bekommt es hin und das  besser und schneller als gedacht. Mit Blick auf das Erlebte, mit ganz  viel Liebe und ein wenig Toleranz und Gelassenheit (welcher Boxerfreund  hat die nicht sowieso) geht alles.




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Annett List
Tel: 03908-590795









Juno – Rüde – Dogo Argentino – 18 Monate
24.06.20


Juno – Rüde – Dogo Argentino – 18 Monate

Update: 23.11.20
Wir möchten Euch heute mal wieder von unseren Riesenbaby Juno berichten. Leider haben wir bis jetzt noch nicht die richtigen Menschen für diesen schönen Dogo Argentino gefunden.  Junos grösster Weihnachtswunsch ist, endlich eigene Familie zu haben. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.

Juno hat große Fortschritte gemacht. Er ist inzwischen super gut erzogen, begleitet unseren Trainer mit zum Hundeplatz oder er geht auch mit in die Stadt.

Überall zeigt sich Juno freundlich und entspannt.

Bei uns im Boxerhof bringt uns Juno täglich zum Lachen und Schmunzeln. Z.B. wenn er sich wieder als Gärtner betätigt oder auch Tiefbauarbeiten erledigt.
Juno hat auch schon Geschenke bekommen.
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Update: 14.09.20

Für unseren liebenswerten weißen "Riesen" hat sich leider bisher nicht das passende Zuhause gefunden. Das können wir nicht verstehen, da Juno bei uns auf dem Boxerhof ein überaus lustiger und fröhlicher Bursche ist, der uns allen ans  Herz gewachsen ist. Kein Tag vergeht, an dem uns Juno nicht zum Lachen  bringt. Er ist durch und durch ein Lausbub, der mitten in der Pupertät mit seinen 18 Monaten steckt.  Natürlich testet er dadurch auch seine Grenzen aus, aber das immer mit einem ganz besonderen Charme.

Mit  unserem Trainer Lutz besucht Juno nun auch die Hundeschule und zeigt  sich als ausgesprochener Musterschüler, dem es sehr viel Freude macht, neues zu lernen.

Für diesen tollen Juno suchen wir Dogo Fans, die mit Humor und viel Motivation sich auf das Abenteuer Juno einlassen.  Als Dank bekommen sie einen echten Freund für's Leben, der mit seinen neuen Menschen durch Dick und Dünn gehen wird.
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Juno  ist ein spezieller Fall für Kenner der Rasse. Dieser bildschöne Riese,  der bereits jetzt 50 kg auf die Waage bringt, sucht sein Zuhause für  immer.

Da Juno aus einer Beschlagnahmung stammt, können wir über seine Vergangenheit leider nicht viel sagen.

Zur Zeit lebt Juno in einer Pflegestelle mit 2 Hündinnen zusammen. Dort zeigt er sich sehr lieb und sozial.

Den Hundemädels gegenüber ist er ein richtiger Gentleman. Auch die Pferde auf dem Gelände findet Juno sehr spannend

und würde sie gerne  zum Spielen motivieren.

Juno ist überaus verschmust und anhänglich. Seiner Rasse entsprechend neigt er dazu, sein Grundstück zu bewachen.

Fremde Menschen sollten also nicht ohne Vorankündigung einfach „seinen“ Garten oder „sein“ Haus betreten.

Zu  berücksichtigen ist, dass sich Juno mitten in der Pupertät befindet und  jetzt Menschen mit Führungsqualitäten braucht, die ihm zeigen, wie sich  ein braver Hund zu benehmen hat.

Kindern gegenüber ist Juno sehr freundlich. Aufgrund seiner Größe sollten diese im standfesten Alter sein.

Für Juno suchen wir Menschen mit Haus und Garten, die möglichst Erfahrung mit dieser Rasse haben.

Bitte erkundigen Sie sich vorab über die Auflagen zur Haltung eines Dogo Argentinos in Ihrem Bundesland.






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Nordrhein-Westfalen
Manuela Büscher
Boxerhof Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 - 15 60 7 50
mobil: 0162 - 89 71 4 83








Details finden Sie auf unserer Homepage

Wenn Sie sich für einen dieser Hunde interessieren, sollten Sie auf jeden Fall diesen Fragebogen ausfüllen!


Bitte  haben Sie Verständnis dafür, denn ohne den ausgefüllten Fragebogen kann  eine gewissenhafte Vermittlung unsererseits nicht erfolgen.


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